Deutschland made by Mittelstand

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Bielmeiers Blog
15.10.2018

Währungsmanipulation in Theorie und Praxis

In Kürze stellt das US-Finanzministerium seinen halbjährlichen Bericht zur Währungsmanipulation vor. Darin wird geprüft, inwiefern sich die wichtigsten Handelspartner der USA durch unlautere Beeinflussung ihrer Währungen einen Vorteil verschafft haben. Dieser Bericht erfährt angesichts des aktuellen Handelsstreits eine noch höhere Aufmerksamkeit als sonst. Wenn bereits die unspezifische Angst vor einer weiteren Eskalation am letzten Mittwoch für starke Kurseinbußen an den US-Börsen gesorgt hat, welche Sprengkraft hätte dann denn wohl die ultimative Kampfansage gegen China in Sachen Währung? Präsident Trump macht keinen Hehl aus seiner Haltung gegenüber China; ginge es alleine nach ihm, wäre die offizielle Brandmarkung längst erfolgt. Allerdings liegt die Hoheit über FX-Fragen, und somit dieser Bericht, in den Händen des Finanzministeriums, das einen klar definierten, quantitativen Kriterienkatalog hat, bei dem es nicht um „gefühlte“ Benachteiligung geht, sondern um eindeutig messbare Aspekte. Geprüft wird, ob ein Land: » einen „signifikanten“ bilateralen Handelsbilanzüberschuss mit den USA hat, wobei „signifikant“ als...

In Kürze stellt das US-Finanzministerium seinen halbjährlichen Bericht zur Währungsmanipulation vor. Darin wird geprüft, inwiefern sich die wichtigsten Handelspartner der USA durch unlautere Beeinflussung ihrer Währungen einen Vorteil verschafft haben. Dieser Bericht erfährt angesichts des aktuellen Handelsstreits eine noch höhere Aufmerksamkeit als sonst. Wenn bereits die unspezifische Angst vor einer weiteren Eskalation am letzten Mittwoch für starke Kurseinbußen an den US-Börsen gesorgt hat, welche Sprengkraft hätte dann denn wohl die ultimative Kampfansage gegen China in Sachen Währung? Präsident Trump macht keinen Hehl aus seiner Haltung gegenüber China; ginge es alleine nach ihm, wäre die offizielle Brandmarkung längst erfolgt. Allerdings liegt die Hoheit über FX-Fragen, und somit dieser Bericht, in den Händen des Finanzministeriums, das einen klar definierten, quantitativen Kriterienkatalog hat, bei dem es nicht um „gefühlte“ Benachteiligung geht, sondern um eindeutig messbare Aspekte. Geprüft wird, ob ein Land:

» einen „signifikanten“ bilateralen Handelsbilanzüberschuss mit den USA hat, wobei „signifikant“ als über 20 Mrd. USD definiert ist.

» einen „materiellen“ Leistungsbilanzüberschuss zum Rest der Welt hat, wobei der Schwellenwert für „materiell“ auf mehr als 3% vom BIP gesetzt wurde.

» anhaltend und einseitig am Devisenmarkt interveniert, mit einer Grenze von 2% des BIP des Landes über einen Zeitraum von zwölf Monaten.

Wenn die US-Seite behauptet, dass China regelmäßig geistiges Eigentum verletzt, grundlegende Menschenrechte missachtet und seine Wirtschaft mit unangemessenen Subventionen aufbläht, oder die Basis der Industriepolitik „Made in China 2025“ in Frage stellt, können wir dies nachvollziehen. Noch im letzten Jahrzehnt hätten wir auch den Vorwurf der unzulässigen Beeinflussung des Wechselkurses durch massive Interventionen mit dem Ziel der Förderung des chinesischen Exportsektors ohne Einschränkung unterschrieben. Doch diese Zeiten haben sich geändert. Wertet der Yuan derzeit denn nicht massiv ab? Ja, das tut er. Aber nicht jede Abwertung ist wirtschaftspolitisch bewusst herbeigeführt und eine unangemessene „kompetitive Abwertung“. Die öffentliche Meinung gegenüber China dürfte wesentlich von der Kursentwicklung in USD-CNY geprägt sein, und ein Minus von 10% innerhalb eines halben Jahres ist ein schwerer Vorwurf. Damit ist der Yuan angesichts der globalen USD-Stärke aber nicht allein. Eine genauerer Blick auf die Datenlage deckt auf, dass Chinas Währung (je nach Vergleichsgruppe) entweder weitaus weniger abwertet als vergleichbare Währungen oder zumindest genau im Durchschnitt liegt, keinesfalls aber besonders negativ auffällt.

Die Beurteilung der tatsächlichen Wechselkursentwicklung ist aber ohnehin kein Kriterium, das das US-Finanzministerium für seine Manipulations-Überprüfung heranzieht. Wir gehen davon aus, dass das US-Treasury in seinem Bericht China vom Vorwurf der Manipulation freisprechen wird, da es das Kriterium der „anhaltenden Intervention“ nicht erfüllt. Denkbar ist, dass die Offiziellen eine Überarbeitung des Kriterienkatalogs für die Zukunft ankündigen, um ihrem Präsidenten entgegenzukommen. Fast ebenso sicher sind wir uns nämlich darin, dass der Präsident es nicht auf sich sitzen lassen wird, dass China ungeschoren davonkommt. Vor den Zwischenwahlen im November dürfte Trump keine Gelegenheit auslassen, seinen erbitterten Kampf gegen die mutmaßlich unfaire Behandlung der USA durch China offen zur Schau zu stellen.

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15.10.2018

US Aktienmärkte: Anhaltend positive Entwicklung bei den Unternehmensgewinnen

Die US-Berichtssaison zum 3. Quartal 2018 wird in dieser Woche an Fahrt aufnehmen. Unsere Indikatoren deuten auf eine sehr positive Entwicklung bei den Unternehmen hin. Für das nun abgelaufene dritte Quartal geht der Markt von einem Gewinnwachstum von 19,3% aus. Die Konzerne des S&P 500 konnten bereits im ersten und zweiten Quartal 2018 ein Gewinnwachstum von über 20% zeigen. Im dritten Quartal dürften in allen elf Sektoren des S&P 500 ein Gewinnwachstum erfolgt sein, bei sieben davon sogar ein zweistelliges. Der Markt erwartet einen Umsatzzuwachs von 6,9%, das bis auf den Finanzsektor von allen Sektoren mit positiven Beiträgen gespeist wird. Für die Robustheit der US-Gewinne steht zudem, dass im Vorfeld der Veröffentlichungen die Analystenschätzungen geringer als im historischen Vergleich reduziert wurden. Auf Sektor-Ebene wird das stärkste Wachstum bei den Energie-Unternehmen (+90%) erwartet. Der Ölpreis ist im Laufe des letzten Jahres immer höher geklettert und liegt im Durchschnitt 44% über dem...

Die US-Berichtssaison zum 3. Quartal 2018 wird in dieser Woche an Fahrt aufnehmen. Unsere Indikatoren deuten auf eine sehr positive Entwicklung bei den Unternehmen hin. Für das nun abgelaufene dritte Quartal geht der Markt von einem Gewinnwachstum von 19,3% aus.
Die Konzerne des S&P 500 konnten bereits im ersten und zweiten Quartal 2018 ein Gewinnwachstum von über 20% zeigen. Im dritten Quartal dürften in allen elf Sektoren des S&P 500 ein Gewinnwachstum erfolgt sein, bei sieben davon sogar ein zweistelliges. Der Markt erwartet einen Umsatzzuwachs von 6,9%, das bis auf den Finanzsektor von allen Sektoren mit positiven Beiträgen gespeist wird. Für die Robustheit der US-Gewinne steht zudem, dass im Vorfeld der Veröffentlichungen die Analystenschätzungen geringer als im historischen Vergleich reduziert wurden.

Auf Sektor-Ebene wird das stärkste Wachstum bei den Energie-Unternehmen (+90%) erwartet. Der Ölpreis ist im Laufe des letzten Jahres immer höher geklettert und liegt im Durchschnitt 44% über dem des Vorjahresquartals. Das sollte Ölunternehmen extremen Auftrieb verliehen haben. Das zweithöchste Gewinnwachstum, mit einem Wert von 34%, wird im Finanzsektor erwartet. Dazu sollte der Versicherungssektor einen Teil beigesteuert haben, der im Vorjahresquartal durch Belastungen in Folge der Wirbelstürme Harvey und Irma belastet war. Das dritthöchste Gewinnwachstum (~28%) wird im Sektor Grundstoffe gesehen. Zudem geht der Markt davon aus, dass der IT-Sektor die Gewinne (+16,8%) deutlich ausbauen konnte. Aber auch für die am schwächsten wachsenden Sektoren (Versorger, Immobilien, nicht zyklische Konsumgüter) geht der Markt von Wachstumsraten von 5% bis 6% aus.
Der Blick nach vorn verdeutlicht, dass die US-Gewinne zwar weiterhin stark wachsen werden, dass extrem starke Gewinnwachstum 2018 von 20% allerdings durch eine Sonderkonjunktur positiv beeinflusst war. Die Unternehmen profitieren, abhängig von den einzelnen Sektoren, von der US-Steuerreform, der Repatriierung von Auslandsvermögen, vom starken Ölpreis, von steigenden Zinsen aber auch von Deregulierung und Wirtschaftsförderung. Auch in 2019 rechnen wir mit einem respektablen Gewinnwachstums. Damit dürften sich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten im Gewinnwachstum in Europa und den USA auch in den kommenden Monaten kaum annähern.

Der Aufschwung an den US-Aktienmärkten hält nun bereits 9,5 Jahre an. Nach den Schwächephasen 2015 und 2016, hat der US-Markt ab der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten nochmals eine Schippe draufgelegt. Diese Bewegung stockte erstmals Anfang 2018, aufgrund von Sorgen vor einer schneller steigenden Inflation und Zinsen. Während die Aktienmärkte in Europa und in den Schwellenländern seit dem Einbruch Anfang 2018 keine stärkere Aufwärtsdynamik mehr entwickeln konnten, haben US-Aktien neue Allzeithochs erklimmen können. Die letzten Tage ist hingegen erneut eine Konsolidierungsbewegung zu beobachten, die besonders auf die Kurse von Technologie-Aktien drückte.
Trotz Konsolidierung notieren die US-Börsen in Reichweite zu

m Allzeithoch und die US-Wirtschaft wächst so stark wie seit langem nicht mehr. Anders als in Europa und den Schwellenländern, leiden die US-Unternehmen bisher kaum unter den globalen Unsicherheiten und Belastungen. Die Unternehmen profitieren u.a. von der US-Steuerreform, vom starken Ölpreis und von steigenden Zinsen. Dies wird die kommende Berichtssaison abermals unter Beweis stellen. Von der fundamentalen Seite sollte der Markt somit unterstützt bleiben. Die vielen globalen Unruheherde bleiben allerdings Unsicherheitskomponenten. Hemmend für die weitere Kursentwicklung sollte sich auch die erhöhte Bewertung auswirken, besonders, da die Zinsen weiterhin Auftrieb erfahren. Die Stimmung an den Märkten sollte bis zum Jahresende gedrückt bleiben. Unser Kursziel für den S&P 500 per Mitte 2019 beträgt 3.000 Punkte.

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15.10.2018

Italiens Woche der Wahrheit

Die nächste Woche könnte sich für Italien als richtungsweisend herausstellen. Bis Montag muss die Regierung in Rom der EU-Kommission den vollständigen Haushaltsentwurf für 2019 vorlegen. Bislang sind nur Teile der Planung, vor allem die Defizitzahlen für die kommenden drei Jahre und die zugrundliegenden BIP-Prognosen, bekannt. Insbesondere die über den Konsensschätzungen liegenden Wachstumsannahmen hatten nach Bekanntwerden bereits Fragen aufgeworfen. Erst mit Veröffentlichung aller geplanten Maßnahmen einschließlich Mehrausgaben / Mindereinnahmen ist aber mit einem abschließenden Votum durch Brüssel, Investoren und Ratingagenturen zu rechnen. Es ist allerdings kaum zu erwarten, dass die EU-Kommission Italiens Plan ohne Nachverhandlungen akzeptieren wird. Selbst wenn das für 2019 geplante Defizit in Höhe von 2,4% des BIP realistisch erscheinen würde, läge es deutlich über dem zwischen der Vorgängerregierung und Brüssel ausgehandelten Pfad, der zu einem Abbau der Schuldenstandsquote führen soll. Für Investoren wird aber vielmehr entscheidend sein, ob Brüssel den Vorschlag zumindest als Verhandlungsgrundlage ansieht und ein Kompromiss...

Die nächste Woche könnte sich für Italien als richtungsweisend herausstellen. Bis Montag muss die Regierung in Rom der EU-Kommission den vollständigen Haushaltsentwurf für 2019 vorlegen. Bislang sind nur Teile der Planung, vor allem die Defizitzahlen für die kommenden drei Jahre und die zugrundliegenden BIP-Prognosen, bekannt. Insbesondere die über den Konsensschätzungen liegenden Wachstumsannahmen hatten nach Bekanntwerden bereits Fragen aufgeworfen. Erst mit Veröffentlichung aller geplanten Maßnahmen einschließlich Mehrausgaben / Mindereinnahmen ist aber mit einem abschließenden Votum durch Brüssel, Investoren und Ratingagenturen zu rechnen.

Es ist allerdings kaum zu erwarten, dass die EU-Kommission Italiens Plan ohne Nachverhandlungen akzeptieren wird. Selbst wenn das für 2019 geplante Defizit in Höhe von 2,4% des BIP realistisch erscheinen würde, läge es deutlich über dem zwischen der Vorgängerregierung und Brüssel ausgehandelten Pfad, der zu einem Abbau der Schuldenstandsquote führen soll. Für Investoren wird aber vielmehr entscheidend sein, ob Brüssel den Vorschlag zumindest als Verhandlungsgrundlage ansieht und ein Kompromiss im Streit beider Seiten möglich erscheint. Doch weder die Kommission noch die panpopulistische Regierung würde ein Interesse an einer Eskalation des Konflikts haben. Zwar wird Brüssel die Austeritätsfahne aus politischen Gründen weiter hochhalten, eine Schieflage des größten öffentlichen Schuldners der EWU sowie einen möglichen Flächenbrand am europäischen Staatsanleihemarkt gilt es aber unbedingt zu verhindern.

Die Ratingagenturen werden ihrerseits die Haushaltsplanungen bewerten. Insbesondere Moody’s hat sich bereits wiederholt kritisch zu einer Ausweitung des Defizits geäußert und das Italien-Rating im Mai dieses Jahres mit dem Zusatz „watch negative“ versehen. Eine Herabstufung um eine Stufe ist im Hinblick auf die Entwicklung der vergangenen Wochen eher wahrscheinlich und könnte jederzeit nach Veröffentlichung des Haushaltsplans erfolgen. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Gepflogenheiten muss die Entscheidung nicht an einem vorher bekannten Termin vorgenommen werden, da Moody’s bereits mitgeteilt hatte, dass eine Ratingentscheidung auf Basis der Fiskalzahlen bis Ende Oktober anstünde. Auch S&P könnte den Haushaltsplan zum Anlass nehmen, seine Entscheidung aus dem Oktober 2017, als Italien um eine Stufe heraufgesetzt wurde, rückgängig zu machen. Aus Marktsicht bergen vor allem die Ratingmaßnahmen Unsicherheit. Stuft Moody’s Italien um eine Stufe herab, könnte dies zwar kurzzeitig für Unruhe sorgen, der Schritt als solcher wird aber von Teilen der Investoren erwartet. Größere Verwerfungen wären für den Fall zu erwarten, dass Italien wider Erwarten stärker herabgestuft oder Moody’s dezidiert ein Nicht-Investmentgrade-Rating in Aussicht stellen würde.

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12.10.2018

Aktien nach Kursrutsch attraktiv

Der US-Aktienmarkt hatte sich im bisherigen Jahresverlauf erheblich vom „Rest der Welt“ abgekoppelt. Während verschiedene größere Aktienmärkte wie Deutschland, Südkorea und China seitwärts oder sogar deutlich negativ tendierten, profitierten US-Aktien von mehrheitlich auf die USA begrenzten Impulsen. Die Gewinner können innerhalb der USA sogar noch stärker auf einige wenige Technologieaktien eingegrenzt werden. Die nun beobachtbare Korrektur geht folgerichtig auch in erster Linie von diesen Technologieaktien aus, macht aber weder vor Aktien anderer Branchen noch anderer Länder halt. Grundsätzlich war diese Korrektur erwartet worden und höhere Volatilität an den Märkten ist nach unserem Dafürhalten für die letzte Phase eines Aktienmarktzyklus auch nichts Ungewöhnliches. Zusätzlich ist die Zahl der Krisen in den letzten Monaten gestiegen. Insbesondere der wachsende Protektionismus hat das Potenzial, den Wachstumszyklus nachhaltig zu schwächen. Die laufende Korrekturbewegung hat den DAX binnen einer Woche um rund sieben Prozent nachgeben lassen, Technologieaktien in den USA (Nasdaq 100) verloren sogar rund zehn...

Der US-Aktienmarkt hatte sich im bisherigen Jahresverlauf erheblich vom „Rest der Welt“ abgekoppelt. Während verschiedene größere Aktienmärkte wie Deutschland, Südkorea und China seitwärts oder sogar deutlich negativ tendierten, profitierten US-Aktien von mehrheitlich auf die USA begrenzten Impulsen. Die Gewinner können innerhalb der USA sogar noch stärker auf einige wenige Technologieaktien eingegrenzt werden. Die nun beobachtbare Korrektur geht folgerichtig auch in erster Linie von diesen Technologieaktien aus, macht aber weder vor Aktien anderer Branchen noch anderer Länder halt.

Grundsätzlich war diese Korrektur erwartet worden und höhere Volatilität an den Märkten ist nach unserem Dafürhalten für die letzte Phase eines Aktienmarktzyklus auch nichts Ungewöhnliches. Zusätzlich ist die Zahl der Krisen in den letzten Monaten gestiegen. Insbesondere der wachsende Protektionismus hat das Potenzial, den Wachstumszyklus nachhaltig zu schwächen.

Die laufende Korrekturbewegung hat den DAX binnen einer Woche um rund sieben Prozent nachgeben lassen, Technologieaktien in den USA (Nasdaq 100) verloren sogar rund zehn Prozent an Wert. Die Korrektur eröffnet Einstiegschancen. Schnäppchenjäger sollten verstärkt aktiv werden.

Bislang haben die unterschiedlichen Krisen die Unternehmensgewinne noch nicht nennenswert geschwächt. Diese sind das Rückgrat der stabilen Entwicklung an den Finanzmärkten. Zudem sind die genannten Indizes nun durch die Korrektur deutlich günstiger. Sollte sich eine nachhaltige Abschwächung der Ertragsaussichten zeigen, dürfte sich der (Wieder-) Einstieg in den Aktienmarkt zwar als Fehler erweisen. Derzeit rechnen wir jedoch nicht mit einem solchen Szenario sondern bauen darauf, dass unsere Annahmen bezüglich der volkswirtschaftlichen Entwicklung, nämlich ein im Großen und Ganzen stabiles, maßgeblich von den USA gestütztes, globales Wachstum, den Unternehmen auch weiterhin Ertragschancen bietet.

Kurzfristig sprechen nach unserer Einschätzung zwei Dinge für einen Erfolg der empfohlenen Schnäppchenjäger-Strategie. Zum einen sind positive Kursentwicklungen zum Jahresende im Rahmen saisonaler Muster grundsätzlich wahrscheinlich („Jahresendrallye“). Zum anderen hegen wir die Hoffnung, dass sich US-Präsident Trump in Bezug auf seine aggressive und Unsicherheit verbreitende Rhetorik nach überstandenen Mid-Term-Elections (6. November) eine Verschnaufpause gönnt.

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19.12.2016

Mittelstand im Mittelpunkt: Mittelstand in bester Stimmung

Ergebnisse der Mittelstandsanalysen und der Mittelstandsumfrage des
Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der DZ BANK.

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Die Initiative der DZ BANK und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für den Mittelstand – ein Netzwerk aus Spezialisten mit über 150 Jahren Erfahrung.

  • Volksbanken Raiffeisenbanken

    Knapp 1.100 Volksbanken Raiffeisenbanken gibt es in Deutschland – in allen Regionen. Jede von ihnen fühlt sich dem Mittelstand traditionell verpflichtet und verbunden. Gegründet von und für Unternehmer und Unternehmen begleiten sie – manche seit mehr als 150 Jahren – Menschen und Firmen, die etwas bewegen wollen.

    Mit ihren Partnern in der Genossenschaftlichen Finanzgruppe sind sie Allfinanz­anbieter, die überall in Deutschland – zu unternehmerischen Herausforderungen in der ganzen Welt – für ein finanzwirtschaftliches Angebot sorgen.

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    Im Firmenkundengeschäft bietet sie gemeinsam mit den Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe das gesamte Leistungsspektrum für Firmenkunden an - direkt und gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken.

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  • DZ PRIVATBANK

    Die DZ PRIVATBANK ist der Lösungsanbieter im Private Banking, Fondsdienstleistungs- und Währungsfinanzierungsgeschäft „LuxCredit“ für Kunden der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Mit ihren Standorten in Deutschland, Luxemburg, Singapur und der Schweiz sowie dem subsidiären Netzwerk der mehr als 1.000 Genossenschaftsbanken schafft sie eine überzeugende Verbindung von lokaler Nähe, nationaler Erreichbarkeit und internationaler Kompetenz.

  • DZ HYP

    Die DZ HYP ist eine führende Immobilienbank in Deutschland und Kompetenzcenter für Öffentliche Kunden in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Sie bedient gewerbliche Kunden, Wohnungsunternehmen, Öffentliche Kunden sowie Privatkunden/Private Investoren mit passgenauen Finanzierungslösungen aus einer Hand.

  • VR Smart Finanz

    Die VR Smart Finanz ist innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken subsidiärer Partner für einfachste Mittelstandslösungen. Das Leistungsspektrum umfasst passgenaue Lösungen für Leasing, Mietkauf und Kredit sowie digitale Services rund um den Finanzierungsalltag.

  • VR Equitypartner

    VR Equitypartner zählt zu den führenden Eigenkapitalfinanzierern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittelständische Familienunternehmen begleitet die Gesellschaft zielorientiert bei der strategischen Lösung komplexer Finanzierungsfragen. VR Equitypartner bietet Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen sowie Mezzaninefinanzierungen an. Beteiligungsanlässe sind Wachstums- und Expansionsfinanzierungen, Unternehmernachfolgen oder Gesellschafterwechsel.

  • DG HYP

    Die DG HYP ist die gewerbliche Immobilienbank der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und eine der führenden Pfandbriefbanken in Deutschland. Das Kerngeschäftsfeld ist die gewerbliche Immobilienfinanzierung, die die DG HYP mit Investoren sowie als Partner der mehr als 1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken betreibt. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liegt auf Objektfinanzierungen im deutschen Markt in den Immobiliensegmenten Büro, Wohnungsbau und Handel.