Deutschland made by Mittelstand

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Über den deutschen Mittelstand wird viel gesprochen und noch mehr geschrieben. Sehen Sie hier die wichtigsten Meldungen, Artikel und Kommentare zum Thema.

Bielmeiers Blog
14.08.2018

Türkei-Risiken beherrschbar für europäische Banken

Der massive Verfall der türkischen Lira – die Währung hat gegenüber dem US-Dollar seit Anfang April mittlerweile über 70% an Wert verloren -, der sich insbesondere in der vergangenen Woche noch einmal beschleunigt hat, hat die wirtschaftlichen Probleme der Türkei in den Vordergrund und das Bewusstsein der Marktakteure gerückt. Wenig überraschend sind in diesem Umfeld insbesondere die Aktien und Anleihen türkischer Banken unter Druck geraten, doch viele Marktbeobachter sprechen von einem Pulverfass und fürchten mögliche Ansteckungseffekte auf andere Entwicklungsländer und andere Bankensysteme. Und so gerieten auch einige europäische Banken immer stärker in den Blick der Marktteilnehmer – spätestens, nachdem die Financial Times (FT) am Freitag in einem Artikel schrieb, dass sich die EZB-Bankenaufsicht mit Blick auf den Verfall der türkischen Währung zunehmend um Institute mit starkem Engagement in dem Land sorge. Vor allem die Großbanken BBVA, BNP Paribas und UniCredit stünden, so die Zeitung weiter, unter besonderer Beobachtung, die Lage...

Der massive Verfall der türkischen Lira – die Währung hat gegenüber dem US-Dollar seit Anfang April mittlerweile über 70% an Wert verloren -, der sich insbesondere in der vergangenen Woche noch einmal beschleunigt hat, hat die wirtschaftlichen Probleme der Türkei in den Vordergrund und das Bewusstsein der Marktakteure gerückt. Wenig überraschend sind in diesem Umfeld insbesondere die Aktien und Anleihen türkischer Banken unter Druck geraten, doch viele Marktbeobachter sprechen von einem Pulverfass und fürchten mögliche Ansteckungseffekte auf andere Entwicklungsländer und andere Bankensysteme.

Und so gerieten auch einige europäische Banken immer stärker in den Blick der Marktteilnehmer – spätestens, nachdem die Financial Times (FT) am Freitag in einem Artikel schrieb, dass sich die EZB-Bankenaufsicht mit Blick auf den Verfall der türkischen Währung zunehmend um Institute mit starkem Engagement in dem Land sorge. Vor allem die Großbanken BBVA, BNP Paribas und UniCredit stünden, so die Zeitung weiter, unter besonderer Beobachtung, die Lage sei aber „noch nicht kritisch“. Die EZB selbst äußerte sich nicht zu dem Bericht. In der Folge kam es bei den Aktien der genannten Institute zu massiven Kurseinbrüchen. Die Risikoprämien ihrer Anleihen haben dagegen weniger heftig reagiert, die Papiere zählten in der vergangenen Woche aber dennoch zu denen mit der schlechtesten Spread-Performance des iBoxx Banks Universums.

Was sind die Risiken für die Banken? Zum einen dürften die Kreditausfälle vor allem bei Kreditnehmern, die sich in Fremdwährungen verschuldet haben und diese nach dem Wertverfall der türkischen Lira nicht mehr bedienen können, zunehmen. So geht beispielsweise die Ratingagentur Moody’s davon aus, dass der Anteil von Problemkrediten in den nächsten ein bis eineinhalb Jahren deutlich ansteigen wird. Die schlechtere Kreditqualität wird die bislang kräftigen Gewinne der türkischen Banken durch höhere Risikokosten belasten. Darüber hinaus verlieren die Beteiligungen an türkischen Tochterbanken an Wert und müssen korrigiert werden, sofern die Beteiligungsbuchwerte nicht gehedgt wurden. Auch die Gewinnbeiträge der Töchter oder Beteiligungen, die in türkischer Lira erwirtschaftet werden, könnten bei den Mutterbanken geringer ausfallen. Sollte es zu Solvenzproblemen kommen, könnten zudem interne Kredite an die ausländische Tochterbank gefährdet sein beziehungsweise die Notwendigkeit bestehen, neues Eigenkapital zuzuschießen.

Welche europäischen Banken könnten davon betroffen sein? Das größte Exposure gegenüber der Türkei weisen tatsächlich die im zuvor erwähnten Zeitungsartikel genannten Institute auf, allen voran die spanische BBVA, die dort über ihre Tochterbank Garanti, immerhin die drittgrößte Bank des Landes, aktiv ist. Für BBVA ist die Türkei nach Mexiko zum zweitwichtigsten Auslandsmarkt avanciert und Garanti steuerte im ersten Halbjahr 2018 rund 14% zum Konzernergebnis der spanischen Großbank bei. Während ein Wegfall des Ergebnisbeitrags aus der Türkei und eine potenzielle vollständige Firmenwertabschreibung der Tochterbank für BBVA verkraftbar wären, ohne dass die Bank einen Verlust ausweisen müsste, und während auch negative Effekte auf die Kapitalisierung der Bank durch Absicherungsmaßnahmen abgefedert werden, sind die langfristigen Folgen, sollte sich die Türkei-Krise über Jahre hinziehen, schwieriger einzuschätzen, da sich hier Verlustbeiträge, mögliche Rekapitalisierungsmaßnahmen und ein letztendlicher Notverkauf zu einer höheren Gesamtbelastung addieren könnten.

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14.08.2018

Türkei: In der Wahrnehmungsfalle

Ein speziell für die Türkei enorm wichtiges Fundament hat tiefe Risse bekommen: Das Vertrauen der internationalen Märkte. Der erhebliche externe Finanzbedarf des Landes – beispielsweise zur Finanzierung des chronischen Leistungsbilanzdefizits – erfordert regelmäßig den Rückgriff auf den globalen Kapitalmarkt. Sollte sich die Wahrnehmung der Märkte in Bezug auf die Türkei eintrüben, wird diese Fremdfinanzierung schwieriger oder zumindest kostspieliger. Dabei ist die Liste der Faktoren, welche die Risikowahrnehmung belastet haben, lang: Der Umbau des Landes hin zu einem System mit hoher präsidialer Machtfülle, die Aussagen von Präsident Erdogan, die Geldpolitik nun stärker mitgestalten zu wollen sowie die Ablösung erfahrener und angesehener Wirtschaftspolitiker sind Beispiele. Eine Reihe außenpolitischer Konfrontationen war auch nicht hilfreich. Der jüngste Streit mit Washington ist vielleicht der eine Konflikt zu viel – zumal im Weißen Haus auch nicht mit diplomatischem Florett gefochten wird. Welche Auswege gibt es? Es bleibt der Eindruck, dass Ankara mindestens eine bittere Pille schlucken...

Ein speziell für die Türkei enorm wichtiges Fundament hat tiefe Risse bekommen: Das Vertrauen der internationalen Märkte. Der erhebliche externe Finanzbedarf des Landes – beispielsweise zur Finanzierung des chronischen Leistungsbilanzdefizits – erfordert regelmäßig den Rückgriff auf den globalen Kapitalmarkt. Sollte sich die Wahrnehmung der Märkte in Bezug auf die Türkei eintrüben, wird diese Fremdfinanzierung schwieriger oder zumindest kostspieliger. Dabei ist die Liste der Faktoren, welche die Risikowahrnehmung belastet haben, lang: Der Umbau des Landes hin zu einem System mit hoher präsidialer Machtfülle, die Aussagen von Präsident Erdogan, die Geldpolitik nun stärker mitgestalten zu wollen sowie die Ablösung erfahrener und angesehener Wirtschaftspolitiker sind Beispiele. Eine Reihe außenpolitischer Konfrontationen war auch nicht hilfreich. Der jüngste Streit mit Washington ist vielleicht der eine Konflikt zu viel – zumal im Weißen Haus auch nicht mit diplomatischem Florett gefochten wird.

Welche Auswege gibt es? Es bleibt der Eindruck, dass Ankara mindestens eine bittere Pille schlucken muss, um die Lage zu beruhigen. Die bitterste Pille wäre vermutlich der Gang zum IWF, so wie es Argentinien praktiziert hat. Ein umfangreiches Beistandsabkommen mit dem Währungsfonds dürfte den Markt wohl beruhigen, da es die externe Position verbessern würde und derartige Programme mit entsprechenden wirtschaftspolitischen Auflagen verbunden sind. Erstens wird sich Ankara aber vehement gegen derartige Einmischungen zu wehren versuchen. Zweitens dürfte ein solches IWF-Abkommen nicht einfach auszuhandeln sein. Das Wort der USA hat hohes Gewicht beim IWF und die aktuelle diplomatische Krise zwischen Ankara und Washington ist da wenig hilfreich. Hier bliebe die zweite Pille: Vermutlich muss die Türkei eine Lösung in der Konfrontation mit den USA herbeiführen – denn es scheint so, als säßen die Vereinigten Staaten am längeren Hebel. Die dritte Pille ist vermutlich diejenige, die für Erdogan am ehesten zu verdauen wäre: Ein sehr klares Bekenntnis zur Unabhängigkeit der Notenbank verbunden mit freier Hand für die CBRT in der Zinsgestaltung dürfte eine Mindestzutat zur Lösung der Krise sein. Immerhin hat die Notenbank erste Schritte angekündigt, um die Liquidität im türkischen Bankensystem zu erhöhen. Die vielfach als notwendig erachtete deutliche Zinsanhebung blieb jedoch noch aus und so ist abzuwarten, inwieweit die Maßnahmen die TRY nachhaltig stabilisieren.

Inwieweit die oben beschriebene „Medizin“ in Einzeldosierung oder nur als Kombipackung hilfreich ist, wird wohl davon abhängen, wann mit der Therapie begonnen wird. Generell hat die Türkei eine gewisse Krisenerfahrung und oft auch den nötigen Schuss Pragmatik in kritischen Lagen bewiesen. Zudem ist das Land außenpolitisch nicht so irrelevant, als dass Washington die Lage komplett ignorieren könnte. Dennoch bleibt die Gefahr, dass Ankara insgesamt zu zaghaft agiert und damit die Probleme nur verschleppt aber nicht kuriert.

 

 

 

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14.08.2018

Deutsche Konjunktur: Runter von der Überholspur

Das Wachstumstempo in Deutschland hat sich normalisiert. Die Wirtschaftsleistung ist im 2. Quartal um 0,5 Prozent gewachsen, nach 0,4 Prozent im 1. Quartal. Die deutsche Konjunktur hat damit nach dem sehr dynamischen Jahr 2017 die Überholspur wieder verlassen, läuft aber weiter robust. Die Verlangsamung im Vergleich zum letzten Jahr geht auf die Eintrübung des internationalen Umfelds zurück. Die Exporte haben zwar im Vergleich zum schwachen Vorquartal wieder in die Wachstumsspur zurückgefunden, doch der Schwung des Vorjahres ist beim Außenhandel in Anbetracht der schwelenden Handelskonflikte definitiv vorbei. Die Unternehmen stellen sich darauf ein und passen auch ihre Investitionsplanung entsprechend an. Angetrieben wird das Wachstum weiterhin durch die robuste Binnenkonjunktur. Der Arbeitsmarkt ist in sehr guter Verfassung, die Arbeitslosenzahl sinkt und die Beschäftigung steigt kräftig. Damit sind die Voraussetzungen für einen weiterhin lebhaften privaten Konsum gegeben. Die ausgesprochen dynamische Baukonjunktur ist ein weiterer Stützpfeiler der Konjunktur. Für das Gesamtjahr 2018 gehen wir von...

Das Wachstumstempo in Deutschland hat sich normalisiert. Die Wirtschaftsleistung ist im 2. Quartal um 0,5 Prozent gewachsen, nach 0,4 Prozent im 1. Quartal. Die deutsche Konjunktur hat damit nach dem sehr dynamischen Jahr 2017 die Überholspur wieder verlassen, läuft aber weiter robust.

Die Verlangsamung im Vergleich zum letzten Jahr geht auf die Eintrübung des internationalen Umfelds zurück. Die Exporte haben zwar im Vergleich zum schwachen Vorquartal wieder in die Wachstumsspur zurückgefunden, doch der Schwung des Vorjahres ist beim Außenhandel in Anbetracht der schwelenden Handelskonflikte definitiv vorbei. Die Unternehmen stellen sich darauf ein und passen auch ihre Investitionsplanung entsprechend an.

Angetrieben wird das Wachstum weiterhin durch die robuste Binnenkonjunktur. Der Arbeitsmarkt ist in sehr guter Verfassung, die Arbeitslosenzahl sinkt und die Beschäftigung steigt kräftig. Damit sind die Voraussetzungen für einen weiterhin lebhaften privaten Konsum gegeben. Die ausgesprochen dynamische Baukonjunktur ist ein weiterer Stützpfeiler der Konjunktur.

Für das Gesamtjahr 2018 gehen wir von einer Wachstumsrate von 1,7 Prozent aus. Das ist weniger als im letzten Jahr (+2,2 Prozent), liegt aber immer noch deutlich über dem längerfristigen Durchschnitt von rund 1 ¼ Prozent.

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13.08.2018

Deutscher Wohnungsmarkt: Im 2. Quartal 2018 sind die Preise erneut dynamisch gestiegen, die Metropolen haben aber an Tempo eingebüßt

Berichte zum deutschen Wohnungsmarkt sind mittlerweile fast schon langweilig: Die Preise steigen dank guter wirtschaftlicher Rahmenbedingen, niedriger Zinsen und einem knappen Angebot mit hohem Tempo. Auch das zweite Quartal 2018 fällt hierbei nicht aus dem Rahmen. Die gerade vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) veröffentlichten Preisdaten zum Wohnungsmarkt weisen erneut ein kräftiges Plus aus. Beim Wohneigentum waren es 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bei den von Investoren gesuchten Mehrfamilienhäusern erreichte die Jahresrate fast 10 Prozent. Und in den Metropolen, den sieben größten deutschen Städten, sind die Preise noch stärker gestiegen. Wohneigentum hat sich hier um 9 Prozent verteuert, bei Mehrfamilienhäusern fiel das Preisplus noch 2 Prozentpunkte höher aus. Aus den Zahlen des vdp lassen sich aber durchaus interessante Entwicklungen extrahieren. Denn während die Wohnungspreise landesweit ihr hohes Tempo beibehalten konnten, hat die Preisdynamik der Top-7 Städte – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – an Schwung verloren. Zeitweilig verteuerten...

Berichte zum deutschen Wohnungsmarkt sind mittlerweile fast schon langweilig: Die Preise steigen dank guter wirtschaftlicher Rahmenbedingen, niedriger Zinsen und einem knappen Angebot mit hohem Tempo. Auch das zweite Quartal 2018 fällt hierbei nicht aus dem Rahmen. Die gerade vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) veröffentlichten Preisdaten zum Wohnungsmarkt weisen erneut ein kräftiges Plus aus. Beim Wohneigentum waren es 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bei den von Investoren gesuchten Mehrfamilienhäusern erreichte die Jahresrate fast 10 Prozent. Und in den Metropolen, den sieben größten deutschen Städten, sind die Preise noch stärker gestiegen. Wohneigentum hat sich hier um 9 Prozent verteuert, bei Mehrfamilienhäusern fiel das Preisplus noch 2 Prozentpunkte höher aus.

Aus den Zahlen des vdp lassen sich aber durchaus interessante Entwicklungen extrahieren. Denn während die Wohnungspreise landesweit ihr hohes Tempo beibehalten konnten, hat die Preisdynamik der Top-7 Städte – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – an Schwung verloren. Zeitweilig verteuerten sich Mehrfamilienhäuser in den Metropolen um bis zu 15 Prozent jährlich, beim Wohneigentum waren es bis zu 12 Prozent. Noch deutlicher wird der Bremseffekt, wenn statt der eher trägen Jahresrate die Preisänderung zum Vorquartal herangezogen wird. Danach haben sich die Preiszuwächse von Eigenheimen und von Mehrfamilienhäusern in den Top-7-Städten auf das bundesweite Niveau verlangsamt.

Das kann eine kurzfristige Delle sein. Es wäre aber durchaus plausibel, wenn die Preisdynamik landesweit hoch bleibt, während die Verteuerung in den Metropolen moderater wird. Denn hier hat sich die Erschwinglichkeit trotz niedriger Zinsen durch den schon kräftigen Anstieg der Kaufpreise verschlechtert, nachdem sich diese gegenüber 2010 gut verdoppelt haben. Als weitere Einstiegshürde erfordern die teuren Wohnungen ein hohes Eigenkapital. Zudem hat sich durch den angekurbelten Wohnungsbau das Angebot vergrößert. In vielen anderen Städten und vor allem im ländlichen Raum sind die Preise aber weitaus langsamer gestiegen. Hier lassen sich Immobilien oft viel günstiger finanzieren als mieten. Für eine hohe Kaufnachfrage spricht auch, dass Abwarten vermutlich keine Vorteile bietet, weil Preise und gegebenenfalls auch Zinsen in der Zukunft eher höher ausfallen.

Wie geht es weiter am deutschen Wohnungsmarkt? Solange sich die Rahmenbedingungen aus hoher Beschäftigung, steigenden Einkommen und niedrigen Zinsen nicht grundlegend ändern, dürfte der Preisanstieg weiter kräftig ausfallen. Als zusätzlich Nachfragestütze kommt in der zweiten Jahreshälfte noch das Baukindergeld hinzu, dass nach dem Stand der Dinge ab September 2018 beantragt werden kann. Diese Subvention des Eigenheimkaufs nutzt vor allem Erwerbern in Regionen mit eher niedrigen Kaufpreisen, weil die 12.000 Euro pro Kind hier einen nennenswerten Anteil an der Finanzierung ausmachen können. In den Metropolen kosten Wohnungen, die für Familien groß genug sind, oft mehr als eine halbe Million Euro, sodass hier das Baukindergeld allenfalls einen willkommenen Mitnahmeeffekt darstellt.

Das Preisniveau bewegt sich heute nach einer langen Stagnationsphase und dem folgenden kräftigen Preisauftrieb zwischen Nachholeffekt und Überbewertung. Letzteres trifft vor allem auf gefragte Städte mit hohem Zuzug zu. Eine ausgewachsene Preisblase ist das aber noch nicht, zumal das Hypothekenvolumen nach wie vor eher moderat wächst. Preiskorrekturen können trotzdem auftreten, als Auslöser kommen vor allem steigende Zinsen oder konjunktureller Gegenwind in Frage.

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19.12.2016

Mittelstand im Mittelpunkt: Mittelstand in bester Stimmung

Ergebnisse der Mittelstandsanalysen und der Mittelstandsumfrage des
Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der DZ BANK.

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Die Initiative der DZ BANK und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für den Mittelstand – ein Netzwerk aus Spezialisten mit über 150 Jahren Erfahrung.

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    Dabei stellen sie mit ihrer Genossenschaftlichen Beratung die Ziele und Wünsche, Pläne und Vorhaben von Unternehmern und Verantwortlichen in den Mittelpunkt.

    So entwickeln Volksbanken Raiffeisenbanken aus qualifizierten Angeboten – und zwar schnell, effizient und über kurze Entscheidungswege – Lösungen, die mit Sicherheit passen!

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    Im Firmenkundengeschäft bietet sie gemeinsam mit den Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe das gesamte Leistungsspektrum für Firmenkunden an - direkt und gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken.

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    Die DZ PRIVATBANK ist der Lösungsanbieter im Private Banking, Fondsdienstleistungs- und Währungsfinanzierungsgeschäft „LuxCredit“ für Kunden der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Mit ihren Standorten in Deutschland, Luxemburg, Singapur und der Schweiz sowie dem subsidiären Netzwerk der mehr als 1.000 Genossenschaftsbanken schafft sie eine überzeugende Verbindung von lokaler Nähe, nationaler Erreichbarkeit und internationaler Kompetenz.

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    Die VR Smart Finanz ist innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken subsidiärer Partner für einfachste Mittelstandslösungen. Das Leistungsspektrum umfasst passgenaue Lösungen für Leasing, Mietkauf und Kredit sowie digitale Services rund um den Finanzierungsalltag.

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    VR Equitypartner zählt zu den führenden Eigenkapitalfinanzierern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittelständische Familienunternehmen begleitet die Gesellschaft zielorientiert bei der strategischen Lösung komplexer Finanzierungsfragen. VR Equitypartner bietet Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen sowie Mezzaninefinanzierungen an. Beteiligungsanlässe sind Wachstums- und Expansionsfinanzierungen, Unternehmernachfolgen oder Gesellschafterwechsel.

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    Die DG HYP ist die gewerbliche Immobilienbank der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und eine der führenden Pfandbriefbanken in Deutschland. Das Kerngeschäftsfeld ist die gewerbliche Immobilienfinanzierung, die die DG HYP mit Investoren sowie als Partner der mehr als 1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken betreibt. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liegt auf Objektfinanzierungen im deutschen Markt in den Immobiliensegmenten Büro, Wohnungsbau und Handel.