Deutschland made by Mittelstand

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Bielmeiers Blog
12.12.2018

Misstrauensvotum in UK – Ablauf und Folgen

Für den konservativen britischen Politiker Jacob Rees-Mogg dürfte der Tag mit einer freudigen Nachricht begonnen haben: Wochenlang sah es so aus, als wäre sein Versuch gescheitert, die britische Premierministerin Theresa May durch einen parteiinternen Coup zu stürzen. Nun hat ihre Entscheidung, die Abstimmung über die „Motion on Withdrawal Agreement“ zu verschieben, ihm nun in die Hände gespielt. Und gleich heute Abend soll das Misstrauensvotum innerhalb der Konservativen Fraktion stattfinden, denn die Zeit drängt. Gelingt es May, auch diesen Angriff abzuwehren? Hierfür benötigt sie „nur“ eine einfache Mehrheit der Stimmen. Derzeit halten die Konservativen 315 Sitze im Parlament. In der Annahme, dass alle Abgeordneten an der Abstimmung teilnehmen, bräuchte May also 158 Stimmen, um im Amt zu bleiben. Dann wäre sie für die nächsten zwölf Monate in ihrer eigenen Partei unantastbar. Verliert sie, wird eine neue Parteispitze und damit auch ein neuer Premierminister gewählt werden müssen. Das Procedere zur Wahl eines...

Für den konservativen britischen Politiker Jacob Rees-Mogg dürfte der Tag mit einer freudigen Nachricht begonnen haben: Wochenlang sah es so aus, als wäre sein Versuch gescheitert, die britische Premierministerin Theresa May durch einen parteiinternen Coup zu stürzen. Nun hat ihre Entscheidung, die Abstimmung über die „Motion on Withdrawal Agreement“ zu verschieben, ihm nun in die Hände gespielt. Und gleich heute Abend soll das Misstrauensvotum innerhalb der Konservativen Fraktion stattfinden, denn die Zeit drängt. Gelingt es May, auch diesen Angriff abzuwehren? Hierfür benötigt sie „nur“ eine einfache Mehrheit der Stimmen. Derzeit halten die Konservativen 315 Sitze im Parlament. In der Annahme, dass alle Abgeordneten an der Abstimmung teilnehmen, bräuchte May also 158 Stimmen, um im Amt zu bleiben. Dann wäre sie für die nächsten zwölf Monate in ihrer eigenen Partei unantastbar. Verliert sie, wird eine neue Parteispitze und damit auch ein neuer Premierminister gewählt werden müssen.

Das Procedere zur Wahl eines neuen Parteichefs ist einfach und beginnt damit, dass alle interessierten Kandidaten ihren Hut in den Ring werfen. Sind mehr als zwei Namen auf der Liste (wovon auszugehen ist), wird die Fraktion immer am Dienstag und Donnerstag eine Abstimmung abhalten, in welcher der jeweils schwächste Kandidat aussortiert wird. Dies wird so lange gemacht, bis nur noch zwei Kandidaten übrig bleiben. Die finale Wahl wird dann von der Parteibasis getroffen. Im schlimmsten Fall kann sich dieser Prozess also über mehrere Wochen hinziehen – eine Menge Zeit, die die Briten eigentlich nicht haben. Der Druck wird daher groß sein, die Kür einer neuen Parteispitze so schnell wie möglich zu vollziehen. Dies könnte erreicht werden, indem wenig aussichtsreichen Kandidaten frühzeitig nahegelegt wird, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Theoretisch wäre es dann sogar denkbar, dass ein neuer Parteichef bereits Ende nächste Woche ernannt wird.

In der Zwischenzeit bliebt Theresa May im Amt. Sie wird aber kaum noch handlungsfähig sein. Sie selbst hat nicht die Möglichkeit, nach einem verlorenen Misstrauensvotum zu kandidieren. Die Abstimmung über den Brexit-Austrittsvertrag könnte unter diesen Umständen bis weit in den Januar hinein verschoben werden.
Spannend wird es sein zu sehen, wie der Labour-Parteichef Jeremy Corbyn mit der neuen Situation umgeht. Zuletzt wurde zunehmend offensichtlich, dass er eine Neuwahl anstrebt. Dies dürfte auch dazu beigetragen haben, die Konservativen in Jacob Rees-Moggs Arme zu treiben. Lieber riskieren sie den Austausch der eigenen Parteispitze als eine Neuwahl mit ungewissem Ausgang. Doch auch wenn die Tories Corbyn mit ihrem direkten Angriff auf May erst einmal den Wind aus den Segel genommen haben dürften, ist ein parlamentarisches Misstrauensvotum weiterhin nicht ausgeschlossen. Theoretisch wäre es sogar denkbar, dass Corbyn dies noch während einer Neuwahl der konservativen Parteispitze anstößt.

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11.12.2018

Macron gibt dem Druck nach und macht viele Zugeständnisse

Wir leben in einer Welt voller gesellschaftlicher Krisen. Eine Ausprägung ist der Protest der „Gelbwesten“ in Frankreich, der bereits Wirkung zeigt. Überraschend ist dabei, dass dieser Protest ein Land trifft, das bereits einen hohen Grad an Umverteilung etabliert hat. Doch es scheint genau die Bevölkerungsschicht zu protestieren, die von der Umverteilung betroffen ist – die untere Mittelschicht. In Frankreich zeigen sich zudem die Folgen einer fehlenden Opposition. Präsident Macron hat keinen richtigen Verhandlungspartner, da es sowohl an einer echten politischen Opposition mangelt und selbst die Gewerkschaften sich nicht an dieser gesellschaftlichen Diskussion beteiligen. Damit fehlt die Kanalisierung und Gesprächsbereitschaft – für den demokratischen Prozess ein sehr schwieriges Umfeld. Macron macht es sich zunächst einfach, er verteilt Geld und versucht damit, den Protesten den Wind aus den Segeln zu nehmen. In seiner Rede am 10. Dezember zeigte er natürlich Verständnis für den Widerstand in der Bevölkerung gegen seine Politik. Nach dieser...

Wir leben in einer Welt voller gesellschaftlicher Krisen. Eine Ausprägung ist der Protest der „Gelbwesten“ in Frankreich, der bereits Wirkung zeigt. Überraschend ist dabei, dass dieser Protest ein Land trifft, das bereits einen hohen Grad an Umverteilung etabliert hat. Doch es scheint genau die Bevölkerungsschicht zu protestieren, die von der Umverteilung betroffen ist – die untere Mittelschicht. In Frankreich zeigen sich zudem die Folgen einer fehlenden Opposition. Präsident Macron hat keinen richtigen Verhandlungspartner, da es sowohl an einer echten politischen Opposition mangelt und selbst die Gewerkschaften sich nicht an dieser gesellschaftlichen Diskussion beteiligen. Damit fehlt die Kanalisierung und Gesprächsbereitschaft – für den demokratischen Prozess ein sehr schwieriges Umfeld.

Macron macht es sich zunächst einfach, er verteilt Geld und versucht damit, den Protesten den Wind aus den Segeln zu nehmen. In seiner Rede am 10. Dezember zeigte er natürlich Verständnis für den Widerstand in der Bevölkerung gegen seine Politik. Nach dieser Geste des Entgegenkommens kündigte er zahlreiche Maßnahmen an, die schon Anfang 2019 eingeführt werden und zu einer Entlastung der privaten Haushalte führen sollen. Damit richtet er sich im Wesentlichen an die Geringverdiener und Rentner:

  • Rentner sollen erst ab 2.000 Euro Rente (nicht wie bisher ab 1.200 Euro) höhere Sozialsteuern zahlen. Dies betrifft vor allem die Sozialabgabe CSG (Contribution Sociale Généralisée).
  • Der Mindestlohn soll um 100 Euro pro Monat steigen. Damit die Unternehmen dadurch nicht belastet werden, wird der Zuschuss als Sozialhilfe vom Staat gewährt. Damit steigt der Mindestlohn dann auf monatlich knapp 1.600 Euro.
  • Anfallende Überstunden werden ab dem kommenden Jahr nicht mehr besteuert.
  • Sofern Unternehmen in der Lage sind, Weihnachtsgeld oder Zulagen zu zahlen, werden diese vom Staat nicht mehr besteuert.

Aber Macron hat nicht alle Segel seiner Reformagenda gestrichen. Er will nicht bei der Vermögenssteuer, deren Abschaffung ihm den Ruf eines „Präsidenten der Reichen“ einbrachte, zurückrudern. Zu den weiteren Reformplänen äußerte er sich allerdings nicht.

Macron verzichtete auch darauf, eine Gesamtsumme für die aufgelisteten Maßnahmen zu nennen, die den ohnehin angespannten Staatshaushalt belasten werden. Hinzu kommt noch die bereits zuvor angekündigte Aufhebung der Umweltsteuer auf Benzin und Diesel. Das Gesamtpaket dürfte sich auf 7 Mrd. bis 10 Mrd. Euro belaufen, das entspräche 0,3% bis 0,4% des Bruttoinlandsprodukts. Allein die Zahl der Mindestlohnempfänger beläuft sich in Frankreich auf rund 1,6 Millionen. Das Land dürfte ohne entsprechende Maßnahmen zur Gegenfinanzierung damit erneut die Grenze von 3% in Relation zum BIP bei der Neuverschuldung reißen. Bisher sieht die Planung für 2019 ein Haushaltsdefizit von 2,8% der Wirtschaftsleistung vor.

Zwar steigt das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte durch die versprochenen Entlastungen, was den privaten Konsum und damit das Wirtschaftswachstum etwas ankurbeln sollte. Dieser positive Effekt dürfte aber geringer ausfallen. Somit sollten die Wachstumseffekte zwar positiv, aber nicht sehr groß sein. Jedoch geht eine Beschleunigung des Wachstums zulasten der Staatsverschuldung. Damit reiht sich Frankreich in die Reihe der Länder, die mit einer plumpen Erhöhung der Staatsverschuldung das Wachstums beschleunigen wollen und damit den Unmut einiger beruhigen wollen. Eine nachhaltige und intelligente Wirtschaftspolitik ist dies nicht.

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10.12.2018

USA: Beschäftigungslage und Wirtschaftsklima geben erfreulichen Ausblick auf 2019

Der jüngste Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten enthielt wenig Überraschendes, auch wenn der Stellenaufbau leicht unter den Markterwartungen lag. Letztendlich war es ein weiterer Baustein für eine recht positive Jahresbilanz. Dies und das hohe Niveau der Stimmungsindikatoren sprechen für einen anhaltenden Beschäftigungsaufbau auch im kommenden Jahr. Der Schwung dürfte allerdings etwas schwächer ausfallen. Der private Konsum wird deshalb wohl nur wenig von seiner Dynamik einbüßen und auch 2019 einen wesentlichen Antrieb für die Konjunktur liefern. Laut November-Bericht ist die Zahl der Beschäftigten um 155.000 Personen gestiegen, die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,7%. Dieser historisch niedrige Anteil von Arbeitslosen wurde bereits den dritten Monat in Folge ausgewiesen. Aber nicht nur für den US-Arbeitsmarkt, sondern auch für die gesamte Wirtschaft zeigt sich bereits jetzt eine recht erfolgreiche Bilanz. Darauf weisen die für das vierte Quartal vorliegenden realwirtschaftlichen Indikatoren und die nochmals verbesserten Stimmungswerte in der Industrie und bei den Dienstleistern hin. Das...

Der jüngste Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten enthielt wenig Überraschendes, auch wenn der Stellenaufbau leicht unter den Markterwartungen lag. Letztendlich war es ein weiterer Baustein für eine recht positive Jahresbilanz. Dies und das hohe Niveau der Stimmungsindikatoren sprechen für einen anhaltenden Beschäftigungsaufbau auch im kommenden Jahr. Der Schwung dürfte allerdings etwas schwächer ausfallen. Der private Konsum wird deshalb wohl nur wenig von seiner Dynamik einbüßen und auch 2019 einen wesentlichen Antrieb für die Konjunktur liefern.

Laut November-Bericht ist die Zahl der Beschäftigten um 155.000 Personen gestiegen, die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,7%. Dieser historisch niedrige Anteil von Arbeitslosen wurde bereits den dritten Monat in Folge ausgewiesen. Aber nicht nur für den US-Arbeitsmarkt, sondern auch für die gesamte Wirtschaft zeigt sich bereits jetzt eine recht erfolgreiche Bilanz. Darauf weisen die für das vierte Quartal vorliegenden realwirtschaftlichen Indikatoren und die nochmals verbesserten Stimmungswerte in der Industrie und bei den Dienstleistern hin. Das Wirtschaftswachstum hat wohl im Jahresdurchschnitt bei knapp 3% gelegen, insgesamt sind mehr als 2,3 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden. 2017 lag das Wirtschaftswachstum hingegen nur bei 2,2% und der Beschäftigungszuwachs bei knapp 2,2 Millionen.

Für zusätzlichen Schub bei der Beschäftigungslage sorgte im abgelaufenen Jahr der produzierende Sektor. 2018 dürfte als ein besonderes Jahr für die US-Industrie in Erinnerung bleiben. Während insgesamt die Zahl der Beschäftigten um gut 1,6% gegenüber dem Vorjahr gesteigert wurde, lag der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe bei etwas mehr als 2%. Eine höhere Zuwachsrate wurde zuletzt Mitte der 80er-Jahre verzeichnet. Mit einer Zeitenwende ist jedoch nicht zu rechnen. Die Zukunftsbranchen und damit auch die zukunftssicheren Arbeitsplätze befinden sich im Dienstleistungsbereich. Nicht nur die jüngste Entwicklung beim Autohersteller General Motors führt die Belastungen durch die international hart umkämpften Gütermärkte vor Augen. Letztendlich war das abgelaufene Jahr also eine positive Ausnahme und wird sich in dieser Form nicht wiederholen.

Dennoch wird zum Jahresabschluss im Dezember die Zahl aller US-Beschäftigten wohl auf 150 Millionen klettern und damit eine neue Wegmarke für die US-Wirtschaft setzen. Dass diese Entwicklung trotz des geldpolitischen Straffungskurses der US-Notenbank möglich war, dürfte auch an der expansiven Fiskalpolitik gelegen haben. Denn durch die deutliche Senkung der Unternehmenssteuer haben viele Gesellschaften verstärkt in Anlagen und Maschinen investiert. Dieser Schwung dürfte auch noch weit bis in das nächste Jahr tragen, dafür sprechen die gute Auftragslage und der jüngste Anstieg der ISM-Stimmungsindikatoren. Dennoch wird sich das Wirtschaftswachstum 2019 verlangsamen und bei gut 2,5% liegen. Gleichzeitig setzt die Arbeitslosenquote ihren Rückgang wohl weiter fort, und die Lohnsteigerungen ziehen an.

 

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07.12.2018

Chinas Problem mit der afrikanischen Schweinepest

Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist unter den schweinehaltenden Betrieben in Deutschland weiterhin eines der brisantesten Themen. Sie rückt mit Eintragungen bei Wildschweinen in Belgien immer näher. Unter den deutschen Schweinehaltern geht es nicht darum, ob die ASP in Deutschland ausbricht, sondern nur, wann. In der Bekämpfung der Schweinepest waren Belgien und Ungarn bisher recht erfolgreich. Trotz des Befalls bei Wildschweinen konnte bislang ein Überspringen des Virus auf das Hausschwein verhindert werden. Selbst die Situation in Polen hat sich zuletzt entspannt. Hier ist es seit Mitte September zu keiner weiteren Eintragung mehr gekommen. In Deutschland gilt es, sich weiter akribisch auf einen möglichen ASP-Ausbruch vorzubereiten. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Früherkennung und das Monitoring des Schwarzwildbestandes gelegt werden. Aber auch Schulungen des landwirtschaftlichen Personals und Proben für den Ernstfall sind hier sicherlich förderlich. Derweil verschärft sich die Lage in China immer weiter. Der erste ASP-Fall wurde Anfang August gemeldet. Seitdem...

Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist unter den schweinehaltenden Betrieben in Deutschland weiterhin eines der brisantesten Themen. Sie rückt mit Eintragungen bei Wildschweinen in Belgien immer näher. Unter den deutschen Schweinehaltern geht es nicht darum, ob die ASP in Deutschland ausbricht, sondern nur, wann. In der Bekämpfung der Schweinepest waren Belgien und Ungarn bisher recht erfolgreich. Trotz des Befalls bei Wildschweinen konnte bislang ein Überspringen des Virus auf das Hausschwein verhindert werden. Selbst die Situation in Polen hat sich zuletzt entspannt. Hier ist es seit Mitte September zu keiner weiteren Eintragung mehr gekommen. In Deutschland gilt es, sich weiter akribisch auf einen möglichen ASP-Ausbruch vorzubereiten. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Früherkennung und das Monitoring des Schwarzwildbestandes gelegt werden. Aber auch Schulungen des landwirtschaftlichen Personals und Proben für den Ernstfall sind hier sicherlich förderlich.

Derweil verschärft sich die Lage in China immer weiter. Der erste ASP-Fall wurde Anfang August gemeldet. Seitdem ist die Zahl auf 84 gestiegen. Viel beunruhigender aber als die absolute Fallzahl ist die rasante Ausbreitung. Das Virus legte seit der ersten Eintragung quer durch China eine Distanz von fast 4.000 Kilometern zurück. Von öffentlicher Seite ist zu vernehmen, dass man das Problem „grundsätzlich“ im Griff habe. Dies fällt uns allerdings schwer zu glauben. Erst kürzlich ist es sowohl in Peking als auch in den Regionen Shaanxi und Heilongjiang zu weiteren Fällen gekommen. In Peking ist ASP auf einem Schweinebetrieb mit 10.000 Schweinen ausgebrochen. Wegen der weiteren Ausbreitung ist daher mit einem deutlichen Anstieg der Keulungen zu rechnen.

China produziert nicht ausreichend Schweinefleisch, um den Bedarf zu decken. Wir rechnen damit, dass die Angebotslücke (1,6 Mio. Tonnen Schlachtgewicht) wegen der aktuellen Ausbreitung des ASP-Virus noch größer wird. Damit bleibt China perspektivisch eindeutig abhängig von Importen. Deutschland ist dabei ein wichtiger Lieferant und kann sich gegen die USA gut positionieren. Kommt es aber in Deutschland zu einem ASP-Fall, verhängen die Chinesen einen Exportstopp. Dabei wird nicht zwischen befallenen und nicht befallenen Regionen unterschieden („Regionalisierungsprinzip“). Aufgrund der knappen Marktlage und der noch unkontrollierten ASP-Situation können wir uns vorstellen, dass China bald keine andere Wahl hat, als bei den Einfuhren aus anderen Ländern nach Regionen zu differenzieren, was bisher nicht der Fall ist. Dies würde den Druck auf die schweinehaltenden Betriebe in Deutschland zumindest ein wenig mildern.

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19.12.2016

Mittelstand im Mittelpunkt: Mittelstand in bester Stimmung

Ergebnisse der Mittelstandsanalysen und der Mittelstandsumfrage des
Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der DZ BANK.

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Die Initiative der DZ BANK und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für den Mittelstand – ein Netzwerk aus Spezialisten mit über 150 Jahren Erfahrung.

  • Volksbanken Raiffeisenbanken

    Knapp 1.100 Volksbanken Raiffeisenbanken gibt es in Deutschland – in allen Regionen. Jede von ihnen fühlt sich dem Mittelstand traditionell verpflichtet und verbunden. Gegründet von und für Unternehmer und Unternehmen begleiten sie – manche seit mehr als 150 Jahren – Menschen und Firmen, die etwas bewegen wollen.

    Mit ihren Partnern in der Genossenschaftlichen Finanzgruppe sind sie Allfinanz­anbieter, die überall in Deutschland – zu unternehmerischen Herausforderungen in der ganzen Welt – für ein finanzwirtschaftliches Angebot sorgen.

    Dabei stellen sie mit ihrer Genossenschaftlichen Beratung die Ziele und Wünsche, Pläne und Vorhaben von Unternehmern und Verantwortlichen in den Mittelpunkt.

    So entwickeln Volksbanken Raiffeisenbanken aus qualifizierten Angeboten – und zwar schnell, effizient und über kurze Entscheidungswege – Lösungen, die mit Sicherheit passen!

  • DZ BANK AG

    Die DZ BANK ist Zentralbank für mehr als 900 Volksbanken und Raiffeisenbanken. Zusätzlich betreut sie als Geschäftsbank Unternehmen und Institutionen und ist Steuerungsholding für die Spezialinstitute der DZ BANK Gruppe.

    Im Firmenkundengeschäft bietet sie gemeinsam mit den Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe das gesamte Leistungsspektrum für Firmenkunden an - direkt und gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken.

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  • DZ PRIVATBANK

    Die DZ PRIVATBANK ist der Lösungsanbieter im Private Banking, Fondsdienstleistungs- und Währungsfinanzierungsgeschäft „LuxCredit“ für Kunden der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Mit ihren Standorten in Deutschland, Luxemburg, Singapur und der Schweiz sowie dem subsidiären Netzwerk der mehr als 1.000 Genossenschaftsbanken schafft sie eine überzeugende Verbindung von lokaler Nähe, nationaler Erreichbarkeit und internationaler Kompetenz.

  • DZ HYP

    Die DZ HYP ist eine führende Immobilienbank in Deutschland und Kompetenzcenter für Öffentliche Kunden in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Sie bedient gewerbliche Kunden, Wohnungsunternehmen, Öffentliche Kunden sowie Privatkunden/Private Investoren mit passgenauen Finanzierungslösungen aus einer Hand.

  • VR Smart Finanz

    Die VR Smart Finanz ist innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken subsidiärer Partner für einfachste Mittelstandslösungen. Das Leistungsspektrum umfasst passgenaue Lösungen für Leasing, Mietkauf und Kredit sowie digitale Services rund um den Finanzierungsalltag.

  • VR Equitypartner

    VR Equitypartner zählt zu den führenden Eigenkapitalfinanzierern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittelständische Familienunternehmen begleitet die Gesellschaft zielorientiert bei der strategischen Lösung komplexer Finanzierungsfragen. VR Equitypartner bietet Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen sowie Mezzaninefinanzierungen an. Beteiligungsanlässe sind Wachstums- und Expansionsfinanzierungen, Unternehmernachfolgen oder Gesellschafterwechsel.

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    Die DG HYP ist die gewerbliche Immobilienbank der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und eine der führenden Pfandbriefbanken in Deutschland. Das Kerngeschäftsfeld ist die gewerbliche Immobilienfinanzierung, die die DG HYP mit Investoren sowie als Partner der mehr als 1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken betreibt. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liegt auf Objektfinanzierungen im deutschen Markt in den Immobiliensegmenten Büro, Wohnungsbau und Handel.