Deutschland made by Mittelstand

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Über den deutschen Mittelstand wird viel gesprochen und noch mehr geschrieben. Sehen Sie hier die wichtigsten Meldungen, Artikel und Kommentare zum Thema.

Bielmeiers Blog
20.04.2018

SNB hakt Kapitel „EUR-CHF-Wechselkursuntergrenze“ ab

Drei Jahre, drei Monate und vier Tage nachdem die Schweizerische Nationalbank ihre Untergrenze in Euro-Franken aufgegeben hat, ist es passiert. Erstmals seit dem 15. Januar 2015 ist das Währungspaar gestern Abend wieder über die Marke von 1,2000 CHF geklettert. Selbst die für ihre Zurückhaltung bekannten Schweizer dürften dieses Ereignis mit einer gewissen Euphorie aufgenommen haben, können sie doch damit das schwierige und umstrittene Kapitel „Wechselkursuntergrenze“ als endgültig abgehakt ansehen. Interessanterweise waren es vorrangig Faktoren außerhalb der Schweiz, die zu der Euro-Franken-Bewegung seit dem zweiten Quartal 2017 beigetragen haben. (Zur Erinnerung: vor rund einem Jahr lag das Währungspaar noch bei Kursen um 1,0650 CHF.) Insbesondere der mit dem Sieg von Emmanuel Macron aus EWU-Sicht erfreuliche Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen und die Aussicht auf ein Ende der ultra-expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gaben dem Euro gegenüber dem Franken Auftrieb. Auslöser des jüngsten Anstiegs des Währungspaares dürften hingegen die von den USA erlassenen...

Drei Jahre, drei Monate und vier Tage nachdem die Schweizerische Nationalbank ihre Untergrenze in Euro-Franken aufgegeben hat, ist es passiert. Erstmals seit dem 15. Januar 2015 ist das Währungspaar gestern Abend wieder über die Marke von 1,2000 CHF geklettert. Selbst die für ihre Zurückhaltung bekannten Schweizer dürften dieses Ereignis mit einer gewissen Euphorie aufgenommen haben, können sie doch damit das schwierige und umstrittene Kapitel „Wechselkursuntergrenze“ als endgültig abgehakt ansehen.

Interessanterweise waren es vorrangig Faktoren außerhalb der Schweiz, die zu der Euro-Franken-Bewegung seit dem zweiten Quartal 2017 beigetragen haben. (Zur Erinnerung: vor rund einem Jahr lag das Währungspaar noch bei Kursen um 1,0650 CHF.) Insbesondere der mit dem Sieg von Emmanuel Macron aus EWU-Sicht erfreuliche Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen und die Aussicht auf ein Ende der ultra-expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank gaben dem Euro gegenüber dem Franken Auftrieb. Auslöser des jüngsten Anstiegs des Währungspaares dürften hingegen die von den USA erlassenen Sanktionen gegen russische Oligarchen gewesen sein. So mehren sich die Berichte, wonach Schweizer Banken und Unternehmen bemüht sind, die Einlagen und Beteiligungen wohlhabender Russen zu reduzieren, um nicht in den Fokus der US-Administration zu geraten. Belegen lässt sich diese These zwar nicht. Allerdings sind alternative, nennenswerte Impulse nicht zu beobachten.

Kein Startschuss für eine rasche Änderung der geldpolitischen Ausrichtung
Einfach verblassen wird die Erinnerung an die Stärke des Franken in den vergangenen Jahren bei den Schweizer Währungshütern sicherlich nicht. Zu deutlich war die Ausweitung der Zentralbankbilanz, die seit Anfang 2014 um weit über 300 Mrd. CHF auf zuletzt rund 820 Mrd. CHF vor allem durch Devisenmarktinterventionen angewachsen ist, zu niedrig ist das aktuelle Leitzins von -0,75%. Eine zeitnahe Abkehr vom weltweit niedrigsten Leitzinsniveau zeichnet sich unterdessen nicht ab. Thomas Jordan, der Vorsitzende der Schweizerischen Zentralbank, bemühte sich gestern aufkeimenden Erwartungen hinsichtlich einer bevorstehenden, weniger expansiven Geldpolitik in der Alpenrepublik entgegenzuwirken. Trotz der jüngsten Schwäche des Franken bestehe seiner Meinung nach keine Notwendigkeit, die geldpolitische Ausrichtung anzupassen. „Wir bleiben vorsichtig“, ergänzte Jordan. Angesichts einer Inflationsrate, die nach Einschätzung unserer Volkswirte sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr unter 1% (J/J) verbleiben sollte, ist dies eine durchaus glaubwürdige Ansage, insbesondere solange die Europäische Zentralbank keine Zinserhöhungen ins Auge fasst. Zu groß dürfte bei den Eidgenossen die Furcht vor einer erneuten, deutlichen Aufwertung des Franken gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung sein.

Einen ersten kleinen Schritt in Richtung Normalisierung könnte die Schweizer Nationalbank im Rahmen ihrer nächsten Sitzung im Juni dennoch vollziehen. Bislang sahen die Währungshüter das Franken-Niveau als „stark überbewertet“ an. Mit einem Euro-Franken-Kurs um 1,20 CHF, der von der SNB vor gut einem Jahr noch als „fair“ angesehen wurde, und einem handelsgewichteten Wechselkurs, der nur noch knapp über den Niveaus der Jahre 2012 bis 2014 liegt, besteht zweifelsohne Spielraum von dieser Einschätzung schrittweise abzurücken. Eine erste Leitzinserhöhung wird an den Geldmärkten derzeit mehrheitlich für das Frühjahr 2019 erwartet. Zwar dürfte sich diese Einschätzung als etwas zu optimistisch erweisen, rechnen wir doch erst für das zweite Quartal nächsten Jahres mit einem solchen Schritt. Die Spekulationen über eine Kehrtwende in der Schweizer Geldpolitik dürften jedoch bereits um den anstehenden Jahreswechsel Fahrt aufnehmen.

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19.04.2018

Datenschutz und Social Media: Hier kommt zusammen, was bislang nicht zusammen passt.

Die letzten Wochen waren für Facebook turbulent. So musste Facebook einräumen, dass persönliche Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern des Sozialen Netzwerkes „Facebook“ von einem ehemaligen Psychologie-Professor im Rahmen einer Meinungsumfrage unbefugt an das Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica verkauft wurden. Diese steht im Verdacht, die erworbenen Datensätze u.a. für Wahlkampagnen des US-Präsidenten Donald Trump verwendet zu haben. Die Alphabet-Tochter Google geriet 2017 in die Kritik, als das Videoportal „YouTube“ Werbung renommierter Unternehmen im Umfeld von extremistischen und rassistischen Inhalten platzierte. Die beiden „Online-Giganten“ haben in den letzten Jahren mit der Sammlung und der Auswertung von persönlichen Daten – dem „Gold des 21. Jahrhunderts“ – für die Bereitstellung von zielgruppenspezifischer Online-Werbung enorme Erfolge erzielt. Zwischen 2012 und 2017 wuchs der Umsatz bei Facebook im Durchschnitt über 40% pro Jahr; bei Alphabet betrug der Wert rund 15%. Einige Dienste der Unternehmen werden zum Teil von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt. Dabei...

Die letzten Wochen waren für Facebook turbulent. So musste Facebook einräumen, dass persönliche Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern des Sozialen Netzwerkes „Facebook“ von einem ehemaligen Psychologie-Professor im Rahmen einer Meinungsumfrage unbefugt an das Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica verkauft wurden. Diese steht im Verdacht, die erworbenen Datensätze u.a. für Wahlkampagnen des US-Präsidenten Donald Trump verwendet zu haben. Die Alphabet-Tochter Google geriet 2017 in die Kritik, als das Videoportal „YouTube“ Werbung renommierter Unternehmen im Umfeld von extremistischen und rassistischen Inhalten platzierte.

Die beiden „Online-Giganten“ haben in den letzten Jahren mit der Sammlung und der Auswertung von persönlichen Daten – dem „Gold des 21. Jahrhunderts“ – für die Bereitstellung von zielgruppenspezifischer Online-Werbung enorme Erfolge erzielt. Zwischen 2012 und 2017 wuchs der Umsatz bei Facebook im Durchschnitt über 40% pro Jahr; bei Alphabet betrug der Wert rund 15%. Einige Dienste der Unternehmen werden zum Teil von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt. Dabei wurde das starke Wachstum sicherlich auch durch eine unzureichende Regulierung begünstigt. Durch die jüngsten Skandale dürfte der Druck von Verbraucherschützern und der Politik weltweit zunehmen. Entschuldigungen (wie jüngst von Facebook-CEO Mark Zuckerberg) und Ankündigungen von Maßnahmen zur Verbesserung des Datenschutzes reichen u.E. nicht mehr aus. So wird bspw. am 25. Mai die EU Datenschutz-Grundverordnung anwendbar. Diese vereinheitlicht u.a. das Datenschutzrecht in der EU und sieht die Verhängung hoher Strafen bei Verstößen vor.

Die Bedenken wachsen zwar, der Markt für Online-Werbung sollte aber auch künftig im Vergleich zu „klassischen“ Medien, wie Fernsehen oder Zeitungen überdurchschnittlich zulegen. Kurzfristig dürfte eine strengere Regulierung Alphabet und Facebook zwar belasten. Mittel- bis langfristig bietet sich den Unternehmen jedoch die Chance, durch eine Verbesserung des Datenschutzes und die Erhöhung der Transparenz, verloren gegangenes Vertrauen bei Nutzern und Werbetreibenden zurückzugewinnen.

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19.04.2018

Deutsche Konsumwerte mit einigem Gegenwind, aber es gibt auch positive Entwicklungen

Das Verbrauchervertrauen entwickelt sich in Deutschland, den USA, China und Japan trotz vielfältiger politischer Entwicklungen sehr robust. Dies sind auf den ersten Blick gute Voraussetzungen für eine weiterhin gute Entwicklung bei den global agierenden Handels- und Konsumgesellschaften, wie z.B. adidas, Beiersdorf, Henkel, Puma und Hugo Boss. Getrübt wird das Bild aus der Sicht deutscher Unternehmen im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal allerdings vor allem durch folgenden Einflussfaktoren: 1) Heftiger Gegenwind von der Währungsseite aufgrund der Stärke des Euro gegenüber quasi allen Währungen der größeren etablierten Volkswirtschaf­ten, und auch gegenüber den Währungen zahlreicher Emerging Markets. Negative Umrechnungseffekte dämpfen hier den Umsatz- und Gewinnausweis in heimischer Währung. 2) Weiterer kräftiger Anstieg der Preise für Rohstoffe; gut abzulesen an der markanten Verteuerung der Rohölnotierungen gegenüber dem Vorjahr. Zudem bleibt das traditionelle stationäre Geschäft des deutschen Modeeinzelhandels ein Sorgenkind, da hier die Konkurrenz durch das online Geschäft immer breiteren Raum einnimmt. Im...

Das Verbrauchervertrauen entwickelt sich in Deutschland, den USA, China und Japan trotz vielfältiger politischer Entwicklungen sehr robust. Dies sind auf den ersten Blick gute Voraussetzungen für eine weiterhin gute Entwicklung bei den global agierenden Handels- und Konsumgesellschaften, wie z.B. adidas, Beiersdorf, Henkel, Puma und Hugo Boss.

Getrübt wird das Bild aus der Sicht deutscher Unternehmen im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal allerdings vor allem durch folgenden Einflussfaktoren: 1) Heftiger Gegenwind von der Währungsseite aufgrund der Stärke des Euro gegenüber quasi allen Währungen der größeren etablierten Volkswirtschaf­ten, und auch gegenüber den Währungen zahlreicher Emerging Markets. Negative Umrechnungseffekte dämpfen hier den Umsatz- und Gewinnausweis in heimischer Währung. 2) Weiterer kräftiger Anstieg der Preise für Rohstoffe; gut abzulesen an der markanten Verteuerung der Rohölnotierungen gegenüber dem Vorjahr. Zudem bleibt das traditionelle stationäre Geschäft des deutschen Modeeinzelhandels ein Sorgenkind, da hier die Konkurrenz durch das online Geschäft immer breiteren Raum einnimmt.

Im diesem aktuelle Umfeld sind  die führenden internationalen Sportartikelhersteller, zu denen unter anderen z.B. auch adidas und Puma gehören, dennoch grundsätzlich positiv  positioniert. Diese Unternehmen profitierten nach unserer Einschätzung auch weiterhin sehr vom florierenden China-Geschäft. Dort nimmt das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung permanent zu. Sehr großes Augenmerk wird bei diesen Unternehmen einmal mehr der Entwicklung des Online-Geschäfts gelten, da steigende Anteile des Online-Geschäftes am Konzernumsatz in der Regel einen überproportionalen Anstieg in der Entwicklung der Gewinnmargen nach sich ziehen. Sportartikelhersteller gehören der Kategorie „Zyklischer Konsum“ an. Gegenüber den Unternehmen aus den zyklischen Branchen Automobil, Maschinenbau und Stahl genießen Sportartikler einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Von den ganzen Diskussionen rund um das Thema Einfuhrzölle sind sie kaum betroffen. Nicht zuletzt auch deshalb sind die Aktien dieses Genre, ungeachtet ihrer individuellen Besonderheiten und Bewertungsfragen, derzeit an den Börsen sehr gesucht.

 

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18.04.2018

Macron drängt, Deutschland bremst: E(W)U auf Reformsuche

Der französische Präsident Macron drängt nicht nur zu Hause mit Hartnäckigkeit auf Reformen, auch in Europa bildet er die Speerspitze der Erneuerer. In Straßburg hat er mit dem Europaparlament einmal mehr die große Bühne gewählt, um für seine Idee eines demokratischen, aber auch solidarischen und ökonomisch ein Stück weit staatsgelenkten Europas zu werben. Vor allem die europäischen Institutionen will der Sozialliberale stärken und sagt ein größeres finanzielles Engagement seines Landes zu – auch um die Folgen der Flüchtlingskrise, die die Gemeinschaft weiterhin vor eine Zerreißprobe stellt, zu bewältigen und autokratischen Tendenzen in Teilen Europas entgegenzuwirken. Die Eurozone soll ebenfalls sowohl institutionell durch die Überführung des ESM in einen europäischen Währungsfonds (EWF) und die Vollendung der Bankenunion als auch finanziell durch einen eigenen Haushalt gestärkt werden. Vor allem die Forderung nach mehr Geld für Brüssel als auch die Beschneidung nationaler Kompetenzen findet vor allem diesseits des Rheins nicht nur Zustimmung –...

Der französische Präsident Macron drängt nicht nur zu Hause mit Hartnäckigkeit auf Reformen, auch in Europa bildet er die Speerspitze der Erneuerer. In Straßburg hat er mit dem Europaparlament einmal mehr die große Bühne gewählt, um für seine Idee eines demokratischen, aber auch solidarischen und ökonomisch ein Stück weit staatsgelenkten Europas zu werben. Vor allem die europäischen Institutionen will der Sozialliberale stärken und sagt ein größeres finanzielles Engagement seines Landes zu – auch um die Folgen der Flüchtlingskrise, die die Gemeinschaft weiterhin vor eine Zerreißprobe stellt, zu bewältigen und autokratischen Tendenzen in Teilen Europas entgegenzuwirken. Die Eurozone soll ebenfalls sowohl institutionell durch die Überführung des ESM in einen europäischen Währungsfonds (EWF) und die Vollendung der Bankenunion als auch finanziell durch einen eigenen Haushalt gestärkt werden. Vor allem die Forderung nach mehr Geld für Brüssel als auch die Beschneidung nationaler Kompetenzen findet vor allem diesseits des Rheins nicht nur Zustimmung – nicht wenige fürchten den Einstieg in eine Transferunion.

Während Macron seit geraumer Zeit bereits für seine Ideen wirbt, befindet sich das politische Berlin nach Monaten des Schwebezustands noch in der Findungsphase. Die Meinungen innerhalb der großen Koalition liegen in der Europa-Frage noch weit auseinander. Während die SPD Macron überwiegend beipflichtet, regt sich in der Union Widerstand. Zwar haben CDU/CSU im Wahlkampf ausdrücklich die Idee eines europäischen Währungsfonds (EWF) unterstützt, bei der Ausgestaltung fürchtet man nun aber, dass ein solcher EWF weniger als Kontrollinstanz reformunwilliger Staaten agieren, sondern vielmehr als ein politisches Instrument zur finanziellen Unterstützung Südeuropas genutzt würde. Kritisch wird vor allem die Forderung betrachtet, den EWF der Kontrolle durch die nationalen Parlamente zu entziehen und einen europäischen Finanzminister mit eigener Budgetverantwortung zu versehen – aber auch bei der Vollendung der Bankenunion droht in jetziger Form deutschen Steuerzahlern ein höheres Risiko durch einen gemeinschaftlichen Einlagensicherungsfonds, so die Unionsparteien.

Und welche Haltung vertritt die Bundesregierung in Person der Kanzlerin? Bislang schweigt das offizielle Berlin. Merkel befindet sich offensichtlich in einer Zwickmühle. Einerseits dürfte klar sein, dass sich mit dem Brexit die Mehrheitsverhältnisse in der EU zugunsten der Länder, die für ein finanziell solidarisches Europa eintreten, verschoben haben. Außerdem hat sich Geld bereits in der Vergangenheit als wirksames europäisches Bindeglied erwiesen. Eine bessere finanzielle Ausstattung Europas könnte sowohl die unter den sozialen Folgen der Staatenfinanzkrise leidenden Südeuropäer als auch die zunehmend EU-kritischen Staaten Osteuropas besänftigen. Andererseits sind Ideen, die ein weiteres Aufblähen europäischer Institutionen zur Folge haben, sowohl bei den bürgerlichen Parteien als auch großen Teilen der deutschen Bevölkerung eher unbeliebt. Hinzu kommt, dass die CSU vor einer schwierigen Landtagswahl in Bayern im Oktober dieses Jahres steht und sie der AfD keine Steilvorlage liefern möchte.

Die Zeit drängt allerdings. Bereits auf dem EU-Gipfel im Juni sollen Ergebnisse feststehen, Mitte 2019 stehen Europawahlen an. Spätestens dann muss Klarheit herrschen, in welche Richtung die E(W)U steuern will. So dürfte es nicht überraschen, wenn Deutschland und Frankreich auf Basis von Macrons Vorschlägen verhandeln werden. Am Ende könnte ein Kompromiss stehen, der Deutschland ein größeres finanzielles Engagement abverlangt und mehr Kompetenzen für Europa vorsieht. Im Gegenzug dürfte Berlin auf strengere Kontrollmechanismen drängen – in der Hoffnung, dass diese besser greifen als die bisherigen.

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19.12.2016

Mittelstand im Mittelpunkt: Mittelstand in bester Stimmung

Ergebnisse der Mittelstandsanalysen und der Mittelstandsumfrage des
Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der DZ BANK.

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Deutschland – made by Mittelstand

Die Initiative der DZ BANK und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken für den Mittelstand – ein Netzwerk aus Spezialisten mit über 150 Jahren Erfahrung.

  • Volksbanken Raiffeisenbanken

    Knapp 1.100 Volksbanken Raiffeisenbanken gibt es in Deutschland – in allen Regionen. Jede von ihnen fühlt sich dem Mittelstand traditionell verpflichtet und verbunden. Gegründet von und für Unternehmer und Unternehmen begleiten sie – manche seit mehr als 150 Jahren – Menschen und Firmen, die etwas bewegen wollen.

    Mit ihren Partnern in der Genossenschaftlichen Finanzgruppe sind sie Allfinanz­anbieter, die überall in Deutschland – zu unternehmerischen Herausforderungen in der ganzen Welt – für ein finanzwirtschaftliches Angebot sorgen.

    Dabei stellen sie mit ihrer Genossenschaftlichen Beratung die Ziele und Wünsche, Pläne und Vorhaben von Unternehmern und Verantwortlichen in den Mittelpunkt.

    So entwickeln Volksbanken Raiffeisenbanken aus qualifizierten Angeboten – und zwar schnell, effizient und über kurze Entscheidungswege – Lösungen, die mit Sicherheit passen!

  • DZ BANK AG

    Die DZ BANK ist Zentralbank für mehr als 900 Volksbanken und Raiffeisenbanken. Zusätzlich betreut sie als Geschäftsbank Unternehmen und Institutionen und ist Steuerungsholding für die Spezialinstitute der DZ BANK Gruppe.

    Im Firmenkundengeschäft bietet sie gemeinsam mit den Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe das gesamte Leistungsspektrum für Firmenkunden an - direkt und gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken.

  • R+V Versicherung

    Die R+V Versicherung zählt zu den führenden Versicherern in Deutschland. Im Firmenkundengeschäft ist R+V traditionell eng mit mittelständischen Unternehmen aus Handel, Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft verbunden. Für sie entwickeln die R+V-Firmenkundenspezialisten branchenspezifische Absicherungskonzepte. Die Spanne reicht von spartenübergreifenden Konzepten im Bereich Kompositversicherungen bis hin zur betrieblichen Altersversorgung in Branchenversorgungswerken.

  • DZ PRIVATBANK

    Die DZ PRIVATBANK ist der Lösungsanbieter im Private Banking, Fondsdienstleistungs- und Währungsfinanzierungsgeschäft „LuxCredit“ für Kunden der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Mit ihren Standorten in Deutschland, Luxemburg, Singapur und der Schweiz sowie dem subsidiären Netzwerk der mehr als 1.000 Genossenschaftsbanken schafft sie eine überzeugende Verbindung von lokaler Nähe, nationaler Erreichbarkeit und internationaler Kompetenz.

  • WL BANK

    Als erfolgreiche Pfandbriefbank in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe bietet die WL BANK langfristige Immobilienfinanzierungen für Investoren, Privatkunden und die Wohnungswirtschaft sowie Kommunalkredite für öffentliche Kunden. Sie wurde 1877 am heutigen Hauptsitz Münster gegründet. 370 Mitarbeiter sind hier und an acht weiteren Standorten im gesamten Bundesgebiet tätig.

  • VR-LEASING Aktiengesellschaft

    Als Expertin der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken schafft die VR LEASING mit einfachen und schnellen Finanzierungslösungen unternehmerischen Spielraum für den regional verwurzelten Mittelstand.

    Die VR LEASING bietet Finanzierungslösungen für Fahrzeuge, Maschinen, IKT, Energie- und Umwelttechnik sowie Medizintechnik. Das Produktportfolio erstreckt sich von Leasing, Mietkauf und Kredit über Factoring bis zu Zentralregulierung.

  • VR Equitypartner

    VR Equitypartner zählt zu den führenden Eigenkapitalfinanzierern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittelständische Familienunternehmen begleitet die Gesellschaft zielorientiert bei der strategischen Lösung komplexer Finanzierungsfragen. VR Equitypartner bietet Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen sowie Mezzaninefinanzierungen an. Beteiligungsanlässe sind Wachstums- und Expansionsfinanzierungen, Unternehmernachfolgen oder Gesellschafterwechsel.

  • DG HYP

    Die DG HYP ist die gewerbliche Immobilienbank der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und eine der führenden Pfandbriefbanken in Deutschland. Das Kerngeschäftsfeld ist die gewerbliche Immobilienfinanzierung, die die DG HYP mit Investoren sowie als Partner der mehr als 1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken betreibt. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liegt auf Objektfinanzierungen im deutschen Markt in den Immobiliensegmenten Büro, Wohnungsbau und Handel.